Bekanntlich gibt es im Baumarkt Holz, um verschiedene Projekte zu bewerkstelligen.
Doch schon die Auswahl des geeigneten Holzes erweist sich als ein Trauma ohne Ende.
Früher immer wieder gern genommen wurde Eiche, rustikal und unzerstörbar,
doch das Blatt hat sich gewendet.
Neben besagter Eiche stehen noch andere Gewächse zur Auswahl,
Fichte, Birke schnöde Tanne, doch was ist das?
Leimholz, sieht gut aus und soll sehr gut zu verarbeiten sein.
Wie aber schaut die Leime aus, ist es ein Tropenholz oder eine heimische Pflanze?
Ein Blick auf den Beipackzettel konnte keine Gewissheit bringen, wo dieses Holz geschlagen wird.
Auch zur Nachhaltigkeit sind keine Informationen zu finden.
Wohl auch recht neu, ein Baum der Kant heißt, sogenanntes Kantholz.
Es ist bestimmt der Baum der Aufklärung, der Name ist Programm,
schwer zu verstehen und von moralischen Ansprüchen durchsetzt.
Die neue Art, um ein friedliches ausgewogenes Miteinander in den heimischen Wänden zu erzielen.
Leimholz und Kantholz gezielt eingesetzt ergeben einen behaglichen Wohnraum.
Ersteres erzeugt einen Flair des unbekannten und das Kantholz spiegelt
einen intellektuellen Anspruch wieder.
Wer lieber die Leichtigkeit des Seins bevorzugt sollte zu Balsaholz greifen.
© Dirk Czarnetzki, Februar 2026